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MA5 Masterarbeit

Vaginismus – Störung oder Stärke?

Romina Fliri untersucht in der Masterarbeit «Vaginismus – Störung oder Stärke?» am ISP Zürich. Die Arbeit entstand 2025 im Jahrgang MA5 des Master of Arts in Sexologie und steht als Volltext frei zur Verfügung.

Im 19. Jahrhundert wurde Vaginismus chirurgisch behandelt. Im 20. rückten psychische Aspekte nach — das Behandlungsziel blieb meist dasselbe: Penetrationsfähigkeit. Diese Arbeit rekonstruiert diese Geschichte und stellt die Frage, die im Titel steht: Störung oder Stärke?

Wie wurde Vaginismus historisch behandelt?

Im 19. Jahrhundert dominierten mechanisch-chirurgische Ansätze. Sie pathologisierten den weiblichen Körper und unterwarfen ihn medizinischer Kontrolle.

Erst im 20. Jahrhundert begannen psychoanalytische und verhaltenstherapeutische Konzepte, psychodynamische und partnerschaftliche Aspekte einzubeziehen. Häufig geschah das aber weiterhin unter dem Primat der Penetrationsfähigkeit als Therapieziel — die Erklärung änderte sich, das Ziel nicht.

Die Arbeit zeigt, dass Vaginismus je nach herrschender Sexualmoral, medizinischem Wissensstand und Geschlechternormen unterschiedlich definiert, diagnostiziert und behandelt wurde. Was als Störung gilt, hängt von der Epoche ab.

Was leistet die feministische Kritik?

Sie richtet sich gegen die Pathologisierung weiblicher Sexualität und besonders gegen die Kategorisierung von Vaginismus als Funktionsstörung.

Ihre Forderung ist konkret: sexuelle Probleme nicht vorschnell als Defizite etikettieren, sondern die subjektive Bedeutung körperlicher Symptome, ihre biografische Verwurzelung und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den Blick nehmen.

In dieser Perspektive lässt sich Vaginismus auch anders lesen — als legitime körperliche Grenzziehung, als Schutzreaktion oder als Ausdruck von Selbstbestimmung gegenüber normativen Sexualskripten.

Ist Vaginismus also keine Störung?

So einfach macht es sich die Arbeit nicht. Ihr Schluss lautet, dass sexuelle Funktionsstörungen nicht isoliert als biologische Defekte zu verstehen sind — sie sind tief eingebettet in kulturelle Normen, historische Diskurse und gesellschaftliche Vorstellungen über Weiblichkeit und Körperlichkeit.

Daraus folgt keine Umdeutung um jeden Preis, sondern ein Plädoyer für eine biopsychosoziale Behandlung. Eine, die von der individuellen Erfahrung ausgeht statt von der Funktion, und in der Lust, Selbstbestimmung und emotionale Sicherheit zentrale Rollen spielen.

Für Betroffene ist das eine spürbare Verschiebung: Die Frage lautet nicht mehr, ob der Körper funktioniert, sondern was er mitteilt.

Wie belastbar sind diese Ergebnisse?

Eine literaturbasierte Analyse ohne eigene Erhebung. Sie rekonstruiert medizinische, psychologische und gesellschaftliche Diskurse und befragt sie auf ihre normativen Voraussetzungen.

Damit macht sie etwas anderes als die empirischen Arbeiten dieser Sammlung — sie prüft nicht, was wirkt, sondern woher die Massstäbe kommen, an denen gemessen wird. Wer eine Behandlungsempfehlung sucht, findet sie in der Arbeit von Sarah Graf zu Wirkfaktoren bei Vaginismus.

Die Arbeit im Original

Die vollständige Masterarbeit umfasst 113 Seiten. Sie enthält die historische Rekonstruktion von Definition, Diagnose und Behandlung des Vaginismus vom 19. bis ins 21. Jahrhundert, die feministische Kritik an der Pathologisierung sowie die Ableitungen für eine biopsychosozial orientierte Behandlung.

Abstract der Arbeit

Diese Masterarbeit untersucht die Definition, Diagnose und Behandlung von Vaginismus im historischen Verlauf vom 19. bis zum 21. Jahrhundert sowie aus feministischer Perspektive. Anhand einer literaturbasierten Analyse werden medizinische, psychologische und gesellschaftliche Diskurse kritisch rekonstruiert und auf ihre normativen Prämissen hin befragt. Im 19. Jahrhundert dominierte eine mechanistische Sichtweise, die Vaginismus als anatomisches oder hysterisches Defizit behandelte. Erst im 20. Jahrhundert rückten psychodynamische und verhaltenstherapeutische Modelle die psychische Dimension von Sexualität stärker in den Fokus, wenngleich weiterhin häufig Penetrationsfähigkeit als Hauptziel galt. Feministische Theorien kritisieren diese funktionalistischen Ansätze und plädieren für eine Neubewertung von Sexualität, in der Lust, Selbstbestimmung und körperliche Integrität zentrale Rollen spielen. Sie hinterfragen die Pathologisierung abweichender sexueller Erfahrungen und schlagen alternative Verständnisse vor, in denen Vaginismus als Ausdruck verkörperter Grenzen, Schutzreaktion oder biografisch bedingter Widerstand gegen normative Sexualskripte gelesen werden kann. Die Arbeit zeigt auf, dass eine moderne, biopsychosozial orientierte Behandlung von Vaginismus individuelle Erfahrungen, gesellschaftliche Strukturen und kulturelle Normen gleichermassen berücksichtigen muss. Sexualtherapie sollte demnach nicht ausschliesslich die Wiederherstellung genitaler Funktion anstreben, sondern Räume eröffnen für selbstbestimmte, vielfältige sexuelle Ausdrucksformen. Abschliessend werden Implikationen für Forschung und Praxis formuliert, die die Notwendigkeit einer kritisch- reflexiven kontext- und lustzentrierten Therapie betonen.

Romina Fliri, Abstract der Masterarbeit, 2025

Angaben zur Arbeit

Titel
Vaginismus – Störung oder Stärke? Eine historische und feministische Perspektive

Verfasst von
Romina Fliri

Abschluss
Master of Arts in Sexologie, ISP Zürich in Kooperation mit der Hochschule Merseburg, Jahrgang MA5

Jahr
2025

Themen
Vaginismus · Operative Eingriffe · Selbstwirksamkeit

Lizenz und Nachweis. Romina Fliri: «Vaginismus – Störung oder Stärke? Eine historische und feministische Perspektive». Masterarbeit, Hochschule Merseburg und ISP Zürich, 2025. Der Abstract ist im Wortlaut übernommen. Die übrigen Angaben stammen vom ISP Zürich.

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MA4 Masterarbeit

Körperbild und die Entscheidung für eine ästhetische Intimchirurgie

Trime Misini untersucht in der Masterarbeit «Körperbild und die Entscheidung für eine ästhetische Intimchirurgie» am ISP Zürich. Die Arbeit entstand 2024 im Jahrgang MA4 des Master of Arts in Sexologie und steht als Volltext frei zur Verfügung.

Der Intimbereich wird häufig getrennt vom übrigen Körperbild betrachtet. Eine Frau kann mit ihrem Körper im Reinen sein und trotzdem über eine Operation an der Vulva nachdenken. Diese Arbeit geht dem Entscheidungsprozess nach — und stiess dabei gleich zu Beginn auf ein Problem, das viel über das Thema aussagt.

Warum ist der Intimbereich ein Sonderfall?

Das ist der zentrale Befund. Die narrativen Interviews zeigen, dass der Intimbereich beim Körperbild oft abgespalten wird — er folgt eigenen Massstäben und wird an eigenen Normen gemessen.

Verstärkt wird der Wunsch nach einem Eingriff durch zwei Kräfte zugleich: äussere Normen und persönliche Unsicherheiten. Biografische, gesellschaftliche und mediale Einflüsse wirken dabei zusammen; keiner davon erklärt die Entscheidung allein.

Für die Forschung leitet die Arbeit daraus eine konkrete Forderung ab: Das Selbstwertgefühl in Bezug auf den Körper und auf den Intimbereich sollte getrennt betrachtet werden.

Wer entscheidet sich für so einen Eingriff?

Diese Frage konnte die Arbeit nicht beantworten — und das ist selbst aufschlussreich. Ursprünglich wollte die Autorin Frauen befragen, die eine ästhetische Intimchirurgie bereits hinter sich haben. Gefunden hat sie zwei Frauen, die darüber nachdenken.

Die eine meldete sich über eine Facebook-Gruppe, den Kontakt zur anderen vermittelte eine Bekannte, die über einen WhatsApp-Status auf das Projekt aufmerksam geworden war. Beide luden die Interviewerin zu sich nach Hause ein; die Gespräche fanden am Esstisch statt.

Die Autorin hat den Fokus daraufhin verschoben — vom Eingriff auf den Entscheidungsprozess. Dass sich keine Frau mit erfolgtem Eingriff fand, sagt etwas über die Scham, die dieses Thema umgibt.

Was folgt daraus für die Beratung?

Die Arbeit plädiert für zweierlei: eine tiefere Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und dem Intimbereich, und eine stärkere Normalisierung körperlicher Vielfalt.

Das ist mehr als ein Appell. Wenn der Wunsch nach dem Eingriff aus dem Abgleich mit einer Norm entsteht, die kaum jemand kennt, dann ist Wissen über die tatsächliche Bandbreite eine Intervention. Mehrere andere Arbeiten dieser Sammlung setzen genau dort an — mit Workshops und Körperübungen zum genitalen Selbstbild.

Für die Beratungspraxis heisst das auch: Der Zeitpunkt vor dem Termin beim Chirurgen ist der, an dem ein Gespräch etwas ändern kann.

Wie belastbar sind diese Ergebnisse?

Zwei narrative Interviews — eine sehr kleine Grundlage, und die Autorin macht daraus kein Geheimnis. Beide Befragten erwägen den Eingriff, keine hat ihn vollzogen; über die Erfahrung danach sagt die Arbeit nichts.

Das narrative Interview lässt Lebensgeschichten in ihrer eigenen Logik erzählen, statt sie in Kategorien zu pressen. Für den Zugang zu einem schambesetzten Thema ist das die richtige Wahl — für Aussagen über Häufigkeiten taugt es nicht.

Die Rekrutierung über Facebook und den Bekanntenkreis der Forscherin schränkt zusätzlich ein, wer überhaupt erreicht wurde. Die Arbeit dokumentiert dieses Vorgehen vollständig und nachvollziehbar.

Die Arbeit im Original

Die vollständige Masterarbeit umfasst 82 Seiten. Sie enthält den Forschungsstand zu ästhetischer Intimchirurgie mit historischen und ethischen Perspektiven, die Theorie zu Körperbild und Körpernormen, die vollständig dokumentierte Rekrutierung und Datenerhebung sowie die Auswertung der beiden Interviews.

Abstract der Arbeit

Die ästhetische Intimchirurgie hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und stellt ein wichtiges Thema in der medizinischen und gesellschaftlichen Diskussion dar. Diese Arbeit un- tersucht individuelle Entscheidungsprozesse aufgrund von biografischen Hintergründe der Frauen. Sie ermöglicht Einblicke in das komplexe Zusammenspiel von Körperbild, gesell- schaftlichen Normen und individuellen Entscheidungsverläufe. Die zentrale Fragestellung ist, wie Frauen, die eine ästhetische Intimchirurgie in Erwägung ziehen, ihren eigenen Körper, ihr individuelles Körperbild und ihren Intimbereich wahrnehmen. Der Umfang der Forschung um- fasst die Analyse der individuellen Wahrnehmung, der Beziehungsgestaltung von Körper und Intimbereich und der Körperbilder dieser Frauen sowie die Untersuchung der Einflüsse, die ihre Entscheidung prägen. Die Forschung basiert auf einem qualitativen Ansatz, wobei narra- tive Interviews als primäre Datenerhebungsmethode verwendet werden. Durch biografische Methoden sollen tiefere Einblicke in die individuelle Lebensgeschichten und die vielfältigen Einflüsse gewonnen werden, die zu der Entscheidung für eine ästhetische Intimchirurgie ge- führt haben. Die Forschungsarbeit zeigt, dass die Entscheidung für oder gegen eine ästheti- sche Intimchirurgie tief in den biografischen und leiblichen Erfahrungen der Frauen verwurzelt ist. Es wird deutlich, dass sowohl äussere Einflüsse wie kulturelle Normen und Medienpräsenz als auch funktionale und emotionale Gründe eine Rolle spielen. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung des sexuellen Selbstwertgefühls und der allgemeinen Körperzufriedenheit. Diese Arbeit trägt zum Verständnis der Motivationen und Wahrnehmungen von Frauen bei, die sich im Entscheidungsprozess hinsichtlich einer ästhetischen Intimchirurgie befinden. Die gewon- nen Erkenntnisse können zukünftige Forschungsansätze und therapeutische Praktiken infor- mieren und verbessern, um Frauen bei einer informierten und selbstbestimmten Entscheidung zu unterstützen. Abstract in English Aesthetic genital surgery has gained importance in recent years and represents a significant topic in medical and societal discussions. This study examines individual decision-making pro- cesses based on the biographical backgrounds of women. It provides insights into the complex interplay of body image, societal norms, and individual decision-making processes. The central research question is how women who consider aesthetic genital surgery perceive their own bodies, individual body image, and intimate areas. The scope of the research includes the analysis

Trime Misini, Abstract der Masterarbeit, 2024

Angaben zur Arbeit

Titel
Die Rolle der Einstellung von Frauen zu Körper und Körperbilder auf den Entscheidungsprozess hinsichtlich einer ästhetischen Intimchirurgie

Verfasst von
Trime Misini

Abschluss
Master of Arts in Sexologie, ISP Zürich in Kooperation mit der Hochschule Merseburg, Jahrgang MA4

Jahr
2024

Themen
Körperbild · Operative Eingriffe · Genitales Selbstbild

Lizenz und Nachweis. Trime Misini: «Die Rolle der Einstellung von Frauen zu Körper und Körperbilder auf den Entscheidungsprozess hinsichtlich einer ästhetischen Intimchirurgie». Masterarbeit, Hochschule Merseburg und ISP Zürich, 2024. Der Abstract ist im Wortlaut übernommen. Die übrigen Angaben stammen vom ISP Zürich.

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MA3 Masterarbeit

Paarsexualität vor und nach einer Prostatektomie aus der Sicht betroffener Frauen

Stefanie Achermann Kälin untersucht in der Masterarbeit «Paarsexualität vor und nach einer Prostatektomie aus der Sicht betroffener Frauen» am ISP Zürich. Die Arbeit entstand 2022 im Jahrgang MA3 des Master of Arts in Sexologie und steht als Volltext frei zur Verfügung.

Wenn ein Mann an der Prostata operiert wird, richtet sich alle Aufmerksamkeit auf ihn. Die Partnerin erlebt die Folgen mit — gefragt wird sie selten. Diese Arbeit beschreibt die Paarsexualität aus ihrer Sicht und benennt, woran die Begleitung scheitert.

Wer ist zuständig für die Sexualität?

Formell die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt. Sie sind die erste Ansprechperson für den Patienten — und, wenn die Partnerin ihn begleitet, auch für sie.

Praktisch ist das eine Überforderung. Für viele Ärztinnen und Ärzte ist es neben der rein medizinischen Begleitung eine zusätzliche Herausforderung, die Mehrdimensionalität der Sexualität in die Sexualanamnese aufzunehmen.

Die Arbeit benennt dafür einen Grund, der über Wissenslücken hinausgeht: Fachpersonen, die sexuelle Themen begleiten, sollten auch die eigene Sexualität reflektiert haben. Nur dann können sie authentisch darauf eingehen — und nur dann fühlen sich Patientinnen und Patienten in ihrer Angst und Frustration abgeholt.

Lässt sich das lernen?

Ja, aber nicht im Medizinstudium. Die Arbeit hält fest, dass diese Kompetenz nicht Teil der medizinischen Ausbildung ist, sich jedoch durch Fortbildungen erwerben lässt — genannt werden etwa die syndyastische Sexualtherapie und andere sexualmedizinische Weiterbildungen.

Der Vergleich, den die Autorin zieht, ist einleuchtend: Wie die Krebserkrankung fachliche Begleitung braucht, so brauchen auch sexuelle Störungen mit Leidensdruck eine fachliche Begleitung. Beides ist Behandlung, nicht Beiwerk.

Was braucht die Partnerin?

Die Arbeit klärt anhand von zwei qualitativen Interviews mit betroffenen Frauen den Bedarf an sexualtherapeutischer Begleitung — aus deren eigener Sicht, nicht aus der des Paares oder des Mannes.

Aus der Theorie skizziert sie sexualtherapeutische Unterstützungsmöglichkeiten samt deren Wirkung und lässt diese Ansätze in einen Vorschlag für eine bedarfsgerechte Begleitung einfliessen.

Zusammen mit der Arbeit von Peter Steinmann, die dieselbe Operation aus Sicht der Männer untersucht, ergibt sich für dieses Thema ein seltenes beidseitiges Bild.

Wie belastbar sind diese Ergebnisse?

Zwei qualitative Interviews, ausgewertet nach Mayring. Das ist eine sehr schmale Grundlage, und die Arbeit stützt ihre Schlüsse entsprechend stark auf die Literatur.

Was sie leistet, ist ein Perspektivwechsel: Die Partnerin ist bei einer Prostatektomie nicht die Begleitperson eines Patienten, sondern selbst betroffen. Diese Sicht kommt in der Forschung wie in der Nachsorge kaum vor. Die Arbeit ist auf Deutsch und Englisch abgefasst.

Die Arbeit im Original

Die vollständige Masterarbeit umfasst 102 Seiten. Sie enthält den Forschungsstand zu Prostatektomie und Paarsexualität, die vollständige Auswertung der beiden Interviews sowie die skizzierten sexualtherapeutischen Unterstützungsmöglichkeiten.

Abstract der Arbeit

In der vorliegenden Masterarbeit werden die Folgen einer Prostatektomie auf die Paarsexualität aus der Sicht der betroffenen Partnerin beschrieben. Mit Hilfe zweier qualitativer Interviews mit betroffenen Frauen soll der Bedarf einer sexualtherapeutischen Begleitung abgeklärt werden. Sexualtherapeutische Unterstützungsmöglichkeiten und deren Wirkungen werden aus der Theorie skizziert, diese Ansätze fliessen in die Verbesserung und Weiterentwicklung einer bedarfsgerechten fachlichen Begleitung ein. This master's thesis describes the consequences of a prostatectomy on couple sexuality from the perspective of the affected partner. With the help of two qualitative interviews with affected women, the need for sexual therapeutic support will be clarified. Sexual therapeutic support possibilities and their effects are outlined from theory, the findings flow into the improvement and further development of a need-based professional support.

Stefanie Achermann Kälin, Abstract der Masterarbeit, 2022

Angaben zur Arbeit

Titel
Paarsexualität vor und nach einer Prostatektomie aus der Sicht betroffener Frauen : Erleben der Paarsexualität aus Sicht von Frauen vor und nach der Prostatektomie des Partners sowie Befragung anhand von Interviews bezüglich sexualtherapeutischer Unterstützungsmöglichkeiten und deren Wirkung

Verfasst von
Stefanie Achermann Kälin

Abschluss
Master of Arts in Sexologie, ISP Zürich in Kooperation mit der Hochschule Merseburg, Jahrgang MA3

Jahr
2022

Themen
Operative Eingriffe · Paarsexualität · Erektile Dysfunktion

Lizenz und Nachweis. Stefanie Achermann Kälin: «Paarsexualität vor und nach einer Prostatektomie aus der Sicht betroffener Frauen : Erleben der Paarsexualität aus Sicht von Frauen vor und nach der Prostatektomie des Partners sowie Befragung anhand von Interviews bezüglich sexualtherapeutischer Unterstützungsmöglichkeiten und deren Wirkung». Masterarbeit, Hochschule Merseburg und ISP Zürich, 2022. Der Abstract ist im Wortlaut übernommen. Die übrigen Angaben stammen vom ISP Zürich.

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MA3 Masterarbeit

Einfluss der erektilen Dysfunktion nach einer radikalen Prostatektomie

Peter Steinmann untersucht in der Masterarbeit «Einfluss der erektilen Dysfunktion nach einer radikalen Prostatektomie» am ISP Zürich. Die Arbeit entstand 2022 im Jahrgang MA3 des Master of Arts in Sexologie und steht als Volltext frei zur Verfügung.

Drei der vier befragten Männer berichteten nach der Prostataoperation von keinerlei psychischen Nachwirkungen. Alle drei hatten denselben Urologen — einen, der zusätzlich Sexologie studiert hat. Der vierte, nur medizinisch aufgeklärt, musste sich seine Antworten allein zusammensuchen. Der Autor benennt diesen Umstand selbst als Schwäche seiner Studie. Er ist zugleich ihr stärkstes Ergebnis.

Was verändert sich nach der Operation?

Die physiologischen Funktionen nehmen durch die radikale Prostatektomie ab — das ist erwartbar und bestätigt sich. Die Häufigkeit sexueller Begegnungen und der Selbstbefriedigung blieb dagegen etwa gleich.

Alle vier Befragten können auch nach dem Eingriff ihre Lust steigern, Erektionen bekommen und zum Orgasmus kommen. Was sich verändert hat, liegt anderswo.

Erhoben wurde das entlang der Komponenten des Modells Sexocorporel, jeweils für die Zeit vor und nach der Operation — ein Vorgehen, das mehr zeigt als die Frage nach der Erektionsfähigkeit allein.

Was macht die erektile Dysfunktion mit der Selbstsicherheit?

Die sexuelle Selbstsicherheit hat nach der Operation abgenommen. Das ist der zentrale Befund und der Grund, warum diese Arbeit über eine urologische Nachkontrolle hinausgeht.

Bei den Bewältigungsstrategien nannten die Männer vor allem PDE-5-Hemmer. Der Umgang mit der Störung läuft also stark über Medikamente — was naheliegt, wenn die Beratung sich auf das Medizinische beschränkt.

Warum ist die Begleitung entscheidend?

Hier liegt der eigentliche Ertrag. Drei Befragte gaben an, psychisch keine Nachwirkungen zu haben, und hatten weder Fragen noch Verbesserungsvorschläge zur medizinischen und sexologischen Betreuung. Alle drei waren Patienten desselben Urologen, der auch Sexologie studiert hat und sie entsprechend begleiten konnte.

Der vierte Teilnehmer wurde von seinem Urologen nur medizinisch aufgeklärt und musste die sexologischen Fragen mit grossem Aufwand auf anderen Wegen selbst abklären.

Der Autor wertet die Rekrutierung dieser drei über denselben Arzt als Einschränkung der Repräsentativität — und zieht daraus zugleich den Schluss, dass ein entsprechend ausgebildeter Urologe seine Patienten auch über das Medizinische hinaus vollumfänglich beraten kann.

Was heisst das für die Praxis?

Für die Urologie ist die Folgerung unmittelbar: Die sexologische Kompetenz der behandelnden Person entscheidet mit darüber, wie ein Mann die Zeit nach der Operation erlebt. Nicht als Zusatzangebot, sondern als Teil der Nachsorge.

Für die Sexualberatung heisst es umgekehrt: Wer Männer nach einer Prostatektomie begleitet, arbeitet meist mit denen, die diese Begleitung nicht bekommen haben.

Wie belastbar sind diese Ergebnisse?

Vier qualitative Interviews, ausgewertet nach Mayring. Der Autor reflektiert seine Methodik ungewöhnlich offen und benennt drei Schwächen selbst.

Erstens die einseitige Rekrutierung über einen Arzt. Zweitens: Ein Teilnehmer hatte nach der Operation keine Sexualpartnerin mehr und fiel bei allen partnerbezogenen Fragen aus — er hätte das vorher abklären müssen. Drittens waren die verwendeten Skalen von 0 bis 7 ungünstig gewählt; von 0 bis 10 hätten sie sich ohne Umrechnung mit den Prozentskalen verbinden lassen.

Diese Offenheit macht die Arbeit nicht schwächer, sondern lesbarer. Man weiss, worauf sich die Aussagen stützen.

Die Arbeit im Original

Die vollständige Masterarbeit umfasst 107 Seiten. Sie enthält die medizinischen Grundlagen der radikalen Prostatektomie, den Forschungsstand zur erektilen Dysfunktion danach, die vollständige Auswertung der vier Interviews entlang der Komponenten des Modells Sexocorporel sowie die kritische Methodenreflexion.

Abstract der Arbeit

In der vorliegenden Masterarbeit werden die Folgen einer partiellen oder vollständigen erek- tilen Dysfunktion bei Männern betrachtet, welche sich einer radikale Prostatektomie unter- zogen haben. Es wurden dafür vier Männer nach einer radikalen Prostatektomie in einem qualitativen Interview befragt. Eine zentrale Frage dieser Arbeit war die Untersuchung der sexuellen Selbstsicherheit ba- sierend auf den Komponenten des Sexocorporel vor und nach der radikalen Prostatekto- mie. Die Ergebnisse zeigen, dass die sexuelle Selbstsicherheit nach der Operation durch die erektile Dysfunktion abgenommen hat. Eine weitere Frage betrifft die Bewältigungsstrategien der Interviewteilnehmer beim Um- gang mit den Nachwirkungen der Operation. Hier geht es ebenfalls vor allem um den Um- gang mit der erektilen Dysfunktion. Bei den Strategien erwähnten die Teilnehmer vornehm- lich verschiedene PDE-5-Hemmer. In Bezug auf die psychischen Nachwirkungen sagten drei der vier Teilnehmer, dass sie psychisch keine Nachwirkungen hätten. Alle drei Perso- nen sind Patienten desselben Urologen. Da Letzterer auch Sexologie studiert hatte, konnte er die Patienten zusätzlich sexologisch einwandfrei betreuen, sodass in diesem Bereich keine Fragen offenblieben. Dies war ein grosser Gegensatz zur Situation beim vierten Teil- nehmer, der von seinem Urologen nur medizinisch aufgeklärt wurde und mit grossem Auf- wand die sexologischen Fragen auf anderen Wegen allein abklären musste. Dieser letzte Teilnehmer besuchte eine begleitende Sexualtherapie, welche nach seinen Angaben seine Heilung beschleunigt hat. Schlussfolgerung: Wie in den Forschungshypothesen angenommen hat die sexuelle Selbstsicherheit durch die radikale Prostatektomie abgenommen. Im Weiteren hat sich gezeigt, dass es von grosser Bedeutung ist, dass Patienten einer radikalen Prostatektomie mit ihren Partner*innen, sowohl medizinisch als auch sexologisch betreut werden, damit sie effektiv mit den Folgen der Operation umgehen können. Diese Betreuung kann durch einen entsprechend ausgebildeten Urologen oder durch einen Se- xologen erfolgen.

Peter Steinmann, Abstract der Masterarbeit, 2022

Angaben zur Arbeit

Titel
Einfluss der erektilen Dysfunktion nach einer radikalen Prostatektomie auf das Sexualleben des betroffenen Mannes : Einfluss der Operationsfolgen auf die sexuelle Selbstsicherheit unter Einbezug des Modells Sexocorporel

Verfasst von
Peter Steinmann

Abschluss
Master of Arts in Sexologie, ISP Zürich in Kooperation mit der Hochschule Merseburg, Jahrgang MA3

Jahr
2022

Themen
Operative Eingriffe · Erektile Dysfunktion · Selbstwirksamkeit · Sexocorporel

Lizenz und Nachweis. Peter Steinmann: «Einfluss der erektilen Dysfunktion nach einer radikalen Prostatektomie auf das Sexualleben des betroffenen Mannes : Einfluss der Operationsfolgen auf die sexuelle Selbstsicherheit unter Einbezug des Modells Sexocorporel». Masterarbeit, Hochschule Merseburg und ISP Zürich, 2022. Der Abstract ist im Wortlaut übernommen. Die übrigen Angaben stammen vom ISP Zürich.

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MA2 Masterarbeit

Einfluss der Vasektomie auf sexuelle Selbstsicherheit und Selbstverständnis als Mann

Thomas Luginbühl untersucht in der Masterarbeit «Einfluss operativer Unterbindung auf die sexuelle Selbstsicherheit und» am ISP. Die Arbeit entstand 2020 im Jahrgang MA2 des Master of Arts in Sexologie und steht als Volltext frei zur Verfügung.

Vier Männer, die sich unterbinden liessen, wurden vor und nach dem Eingriff ausführlich befragt. Keiner berichtete von einer Einbusse. Drei erlebten in den Wochen danach eine stärkere Libido, einer nahm seinen ganzen Körper empfindsamer wahr — und Erektion, Ejakulation und Orgasmusgefühl blieben bei allen unverändert. Die Angst, nach der Operation «nur noch ein halber Mann» zu sein, findet in dieser Arbeit keine Grundlage.

Verändert eine Vasektomie das sexuelle Erleben?

Die vier Befragten beschrieben die Zeit nach dem Eingriff übereinstimmend als unproblematisch. Die sexuelle Pause fiel kürzer aus, als der Autor erwartet hatte: Selbstbefriedigung war teils schon am Folgetag möglich, Geschlechtsverkehr nach wenigen Tagen bis einer Woche.

Mehrere Männer berichteten von einer intensiveren Wahrnehmung ihres Genitales und einer gesteigerten genitalen Erregbarkeit. Drei erlebten eine stärkere Libido und entsprechend mehr sexuelle Aktivität — ein Effekt, der nach einigen Wochen wieder abklang. Als Grund vermuten sie nicht die Operation selbst, sondern das, was sie ermöglicht: sexuelle Freiheit, keine Verhütungssorgen, keine Unterbrüche.

Erektile Funktion, Ejakulation und Orgasmusgefühl gaben alle vier als unverändert an. Das deckt sich mit der wissenschaftlichen Datenlage. Einzig ein Kandidat hatte nach einer Wundinfektion eine Woche ohne Libido und Erektionen und danach für einige Wochen ein unangenehmes Ziehen im Hodensack.

Woher kommen die Mythen?

Die Antwort liegt in der Geschichte des Eingriffs. Die Unterbindung wurde im 19. Jahrhundert eingeführt, als sie im Volksmund noch weitgehend mit der Kastration gleichgesetzt wurde. Der anatomische Unterschied — durchtrennt wird allein der Samenleiter — war nur Fachleuten bewusst.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie als Verjüngungsoperation beworben, als Jungbrunnen für die männliche Potenz; Sigmund Freud soll sich ihr beim Pionier Eugen Steinach unterzogen haben. Danach kam der Einsatz im Rahmen von Euthanasie und Rassenhygiene, nicht nur in NS-Deutschland. Erst gegen Mitte des Jahrhunderts setzte sie sich als Verhütungsmethode durch.

Was blieb, sind Sätze wie «nach der OP bist du nur noch ein halber Mann» oder «der Mann kann danach nicht mehr scharf schiessen». Wie eng Männlichkeit und Zeugungsfähigkeit verknüpft werden, zeigt sich auch an den Operationszahlen: In stark patriarchal geprägten Kulturen wird die Unterbindung praktisch nicht angewendet.

Was entscheidet über die Zufriedenheit danach?

Nicht der Eingriff, sondern der Weg dorthin. Bei allen vier Männern zeigte der Entscheidungsprozess dieselben Merkmale: klare familiäre, situative und wirtschaftliche Beweggründe, eine ausreichende Entscheidungszeit von meist einem halben bis einem ganzen Jahr, ein Hinterfragen der eigenen Motivation und offene Kommunikation in der Partnerschaft. Keiner fühlte sich zur Operation gedrängt.

Ein Kandidat sagte, ihm sei die Tragweite seines Entscheids erst durch das sexologische Vorgespräch richtig bewusst geworden. Nachträgliche Zweifel wertet die Arbeit nicht als Fehlentscheid, sondern als Teil eines Abschiedsprozesses: Der Mann nimmt Abschied von der Zeugungsfähigkeit, und das kann von Zweifel, Melancholie und Freude zugleich begleitet sein.

Auf den Bezug zum eigenen Geschlecht hatte die Unterbindung keinen negativen Einfluss. Im Gegenteil — die Männer beschrieben einen Gewinn an sexueller Freiheit, eine Aufwertung ihrer Rolle als Partner und eine bessere Qualität der Paarsexualität. Penis und Hodensack sind optisch unverändert; die sichtbaren Pfeiler des männlichen Selbstverständnisses stehen also gar nicht zur Debatte.

Was heisst das für die Beratung?

Der Autor ist selbst Urologe und hat drei der vier Kandidaten operiert. Seine Folgerung richtet sich entsprechend an die eigene Zunft: Die medizinische Aufklärung über Risiken und Ablauf reicht nicht.

Was zählt, ist die Auseinandersetzung mit dem Entscheid — mit der Eigenmotivation, mit dem Abschied von der Zeugungsfähigkeit, mit den Erwartungen an das eigene Sexualleben danach. Diese Fragen stellt heute in der Sprechstunde kaum jemand. Für Männer, die zwischen Kondom, Coitus interruptus und einer Unterbindung wählen — mehr Optionen gibt es derzeit nicht —, ist das die entscheidende Lücke.

Wie belastbar sind diese Ergebnisse?

Vier Männer sind keine repräsentative Stichprobe, und das gilt umso mehr, als der Autor drei von ihnen selbst unterbunden hat. Wer den eigenen Patienten Fragen zur Zufriedenheit stellt, erhält andere Antworten als eine unbeteiligte Person. Die Arbeit ergänzt die Interviews deshalb mit einer ausführlichen Literaturrecherche.

Auch dort liegt eine Einschränkung: Die Forschungsdaten zeigen zwar sehr hohe Zufriedenheit bei niedriger Komplikationsrate, arbeiten aber mit eng gefassten Kriterien und kurzen Zeiträumen. Und noch eine Beobachtung der Arbeit verdient Beachtung: Die Partnerinnen haben sich über die Sexualität nach dem Eingriff nicht beklagt — aktiv gefragt hat sie allerdings auch niemand.

Die Arbeit im Original

Die vollständige Masterarbeit umfasst 115 Seiten. Sie enthält die medizinischen Grundlagen der Unterbindung, ihre Geschichte, den Forschungsstand zur postoperativen Zufriedenheit sowie die vollständigen Interviews mit der sexologischen Gruppe und der Kontrollgruppe.

Abstract der Arbeit

Die männliche Sterilisation oder Unterbindung gehört heutzutage weltweit zu den am häufigsten durchgeführten urologischen Operationen und hat in den letzten Jahrzehnten eine zunehmende Bedeutung im Rahmen der Verhütung des Mannes erlangt. Für den betroffenen Mann ist das Wissen um die Veränderung im sexuellen Erleben für seinen Entscheid für oder gegen die Operation zentral. Aus therapeutischer Sicht wird aktuell eher weniger auf die sexuellen Aspekte eingegangen. Zudem halten sich trotz medial breit verfügbarer Informationen hartnäckige Volksmythen wie „nach der OP bis du nur noch ein halber Mann“ oder „der Mann kann danach nicht mehr scharf schiessen“ oder auch „mit der Erektion und Ejakulation ist es nicht mehr wie vorher“. Ob dem wirklich so ist, darüber gibt diese Literaturrecherche und qualitative Datenerhebung ausführlich Auskunft. Insbesondere soll die Bedeutung einer allumfassenden medizinischen und sexologischen Beratung des Mannes aufgezeigt werden. Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass die Unterbindung zwar einen Einfluss auf die postoperative sexuelle Zufriedenheit haben kann, diese aber nicht ausschliesslich von der Operation abhängt. Die aktive Entscheidungsfindung und der Bezug zum Geschlecht oder das Selbstverständnis als Mann haben ebenso grosse Bedeutung. Die bisherigen Forschungsdaten suggerieren eine sehr hohe postoperative Zufriedenheit bei niedriger Komplikationsrate, wobei sowohl die Beurteilungskriterien als auch der Zeithorizont eng gehalten werden. Doch scheinen gerade die sexuellen Gewohnheiten vor der Operation sowie die persönliche Einstellung des Patienten zur Operation eine wichtige Rolle zu spielen. Somit sind eine ganzheitliche Beurteilung und das Begleiten des Mannes hinsichtlich der langfristigen sexuellen Zufriedenheit nach einer Unterbindung äusserst wichtig.

Thomas Luginbühl, Abstract der Masterarbeit, 2020

Angaben zur Arbeit

Titel
Einfluss operativer Unterbindung auf die sexuelle Selbstsicherheit und das Selbstverständnis als Mann Zusammenhänge zwischen der Entscheidung zur Unterbindung und der Bedeutung der Sexualberatung im präoperativen und postoperativen Zeitraum

Verfasst von
Thomas Luginbühl

Abschluss
Master of Arts in Sexologie, ISP in Kooperation mit der Hochschule Merseburg, Jahrgang MA2

Jahr
2020

Themen
Operative Eingriffe · Verhütung · Sexuelle Zufriedenheit

Lizenz und Nachweis. Thomas Luginbühl: «Einfluss operativer Unterbindung auf die sexuelle Selbstsicherheit und das Selbstverständnis als Mann Zusammenhänge zwischen der Entscheidung zur Unterbindung und der Bedeutung der Sexualberatung im präoperativen und postoperativen Zeitraum». Masterarbeit, Hochschule Merseburg und ISP, 2020. Der Abstract ist im Wortlaut übernommen. Die übrigen Angaben stammen vom ISP Zürich.

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