Master of Arts in Sexologie Thesen

Alle Masterarbeiten des Master of Arts in Sexologie, den das ISP Zürich gemeinsam mit der Hochschule Merseburg führt, stehen hier im Volltext zur Verfügung: 91 Arbeiten aus fünf Jahrgängen, abgeschlossen zwischen 2017 und 2025.

Jede Arbeit hat eine eigene Seite mit einer Einordnung, dem Abstract im Wortlaut, den Angaben zu Verfasserin oder Verfasser, Jahrgang und Abschlussjahr sowie der vollständigen Arbeit als PDF. Unten sind die Arbeiten nach Themen geordnet. Wer einen ganzen Jahrgang durchsehen will, findet die Jahrgangslisten am Schluss.

Krankheit, Funktionsstörungen und operative Eingriffe (16)

Eine Prostataoperation, eine Endometriose-Diagnose, ein Lichen sclerosus: Krankheit und chirurgische Eingriffe verändern das sexuelle Erleben, und in der Behandlung kommt das selten zur Sprache. Diese Arbeiten untersuchen, was sich verändert und was Beratung und Therapie an dieser Stelle leisten können.

Sexarbeit, sexualisierte Gewalt und Recht (11)

Sexarbeit, Konsens, sexualisierte Gewalt und der Umgang des Rechts mit Sexualität. Die Arbeiten dieser Gruppe verbinden empirische Untersuchungen mit rechtlichen und berufsethischen Überlegungen — und mit der Frage, wie Fachpersonen im Einzelfall handeln sollen.

Pornografie, digitale Medien und Substanzen (8)

Pornokonsum, Cybersexualität in Fernbeziehungen, OnlyFans, Chemsex: Sexualität findet zunehmend über Bildschirme statt und manchmal unter dem Einfluss von Substanzen. Diese Arbeiten fragen, was das für Erregung, Erleben und die Beratung bedeutet.

Lebensphasen: Jugend, Elternschaft, Wechseljahre (15)

Sexualität verändert sich über die Lebensspanne. Die Arbeiten hier gehen einzelnen Übergängen nach: der ersten Aufklärung, dem Zyklus und der Verhütung, Schwangerschaft und Geburt, den Wechseljahren.

Geschlecht, Identität und Männlichkeit (4)

Wie wirkt sich das Gefühl der Geschlechtszugehörigkeit auf die Sexualität aus? Diese Arbeiten befassen sich mit Männlichkeitsbildern im Wandel, mit Nicht-Binarität und mit der Beratung von trans* Personen.

Sexuelle Bildung, Soziale Arbeit und Institutionen (7)

Sexuelle Bildung findet in Schulen, Heimen und Sonderschulen statt — dort, wo Fachpersonen Verantwortung tragen und dafür selten ausgebildet sind. Diese Arbeiten untersuchen den Bedarf, entwickeln Konzepte und prüfen deren Umsetzung.

Paarsexualität und sexuelle Kommunikation (7)

Wie sprechen Paare über Sex, und was hält die Lust über Jahre? Die Arbeiten dieser Gruppe untersuchen Paarsexualität in langjährigen Beziehungen und die Rolle der sexuellen Kommunikation.

Verlangen, Lust und sexuelle Fantasien (8)

Sexuelles Verlangen ist keine feste Grösse. Diese Arbeiten fragen, woher es kommt, welche Rolle Fantasien spielen und was herausragende sexuelle Erlebnisse ausmacht.

Sexualtherapeutische Praxis und Körperarbeit (15)

Wie arbeitet man mit dem Körper, wenn das Problem ein sexuelles ist? Diese Arbeiten befassen sich mit Übungen, Interventionen und der therapeutischen Beziehung, meist auf der Grundlage des Modells Sexocorporel, das den Erregungsmodus in den Mittelpunkt stellt.

Nach Jahrgang

Der Studiengang wird im Turnus von rund drei Jahren geführt. Jeder Jahrgang schliesst mit den Masterarbeiten ab, die im Jahr der Abgabe erfasst sind.

Zitieren und weiterverwenden

Die Abstracts sind im Wortlaut aus den Arbeiten übernommen; die übrigen Angaben und die Einordnung stammen vom ISP Zürich. Ein Teil der Arbeiten ist zusätzlich im Repositorium der Hochschule Merseburg erfasst und dort unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht. Welche Lizenz für eine Arbeit gilt, steht auf ihrer Seite unter «Lizenz und Nachweis».

In den Arbeiten der Jahrgänge MA2 bis MA5 sind persönliche Angaben wie private E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Matrikelnummern vor der Veröffentlichung entfernt worden. Der wissenschaftliche Text ist unverändert.

Die Arbeiten sind zusätzlich im Repositorium der Hochschule Merseburg erfasst, soweit sie dort eingereicht wurden.